Dreißig Fragen, die jeder Bewerber beantworten können muss

Ein Auswahlgespräch dauert eine Stunde. Danach sitzen drei Leute im Beirat zusammen und erinnern sich an drei verschiedene Gespräche. Der eine fand den Auftritt souverän, die andere hat sich über eine Ausweichantwort geärgert, und niemand hat mitgeschrieben. Genau an dieser Stelle entscheiden Gemeinschaften nach Sympathie. Was der Beirat bei der Auswahl darf und verantwortet, steht unter Verwaltungsbeirat: Aufgaben und Haftung.

Was auf den sechzehn Seiten steht

Fünf Blöcke, sechs Fragen je Block, jeweils eine Doppelseite. Block 1 auf den Seiten 3 und 4: Zuständigkeit und Erreichbarkeit. Block 2 auf 5 und 6: Geld und Sicherheiten. Block 3 auf 7 und 8: Abrechnung und Fristen. Block 4 auf 9 und 10: Technik und Erhaltung. Block 5 auf 11 und 12: Vertrag und Ausstieg.

Links stehen die Fragen, daneben zwei Spalten: woran Sie eine gute Antwort erkennen und woran eine ausweichende. Bei Frage 2 etwa — wie viele Einheiten betreut die zuständige Person? — ist die gute Antwort eine Zahl ohne Zögern, die ausweichende lautet „das ist unterschiedlich“. Rechts liegt das Antwortraster mit drei Spalten für drei Bewerber und einer Zeile je Frage.

Seite 13 verdichtet das Ganze auf die fünf Fragen, an denen sich erfahrungsgemäß am meisten entscheidet. Seite 14 dreht die Richtung um: Was Ihre Gemeinschaft selbst beantworten muss, bevor sie fragt. Seite 15 ist der Bewertungsbogen für die Beiratssitzung — ausgefüllt können Sie ihn in der Versammlung vorlegen. Seite 16 trägt die Hinweise und den rechtlichen Rahmen.

Für wen der Katalog nicht gemacht ist

Für Gemeinschaften, die nur einen Bewerber haben: Der Katalog lebt vom Vergleich, das Raster ist auf drei Spalten gebaut. Für Beiräte, die eine Rangliste erwarten, ebenfalls nicht — die Unterlage bewertet keinen Anbieter, sie liefert Kriterien. Und wer sie nur zum Lesen möchte, wird enttäuscht: Sie ist zum Mitschreiben gemacht, die fünf Rasterseiten sind einzeln druckbar, damit jeder Bewerber seinen eigenen Satz bekommt.

Auf der Titelseite steht der Satz, der die ganze Unterlage trägt: Stellen Sie diese Fragen jedem Bewerber, auch dem Herausgeber dieser Unterlage. Er ist ernst gemeint. Nach den Namen der anderen Bewerber wird im Formular deshalb nicht gefragt — und auch nicht danach, wann Ihr Gespräch stattfindet. Zum Ausdrucken für den nächsten Schritt: Musterschreiben für Kündigung und Abberufung.

Störer über dem Downloadformular: Angebot ohne Wartezeit

Für die Versammlung brauchen Sie eine Zahl auf Papier: Sie bekommen sie als PDF, binnen drei Minuten, ohne Rückruf und ohne Termin. Aufgeführt ist dort auch, was im Sofortangebot steht.

Das Formular

Pflicht ist die E-Mail-Adresse, dazu die Einwilligung. Freiwillig ist die Zahl der Wohneinheiten in Spannen. Der Einwilligungstext steht vollständig neben der Checkbox; ein Bestätigungsverfahren gibt es nicht: Nach dem Klick erscheint der Downloadlink sofort auf der nächsten Seite, dieselbe Datei geht zugleich per E-Mail an Sie heraus, und die erste Nachricht der Serie folgt unmittelbar danach. Ebenfalls zum Ausdrucken: Wechsel-Fahrplan und Übergabe-Checkliste.

Drei Fragen, die vor dem Eintrag kommen

Können wir den Katalog den Bewerbern vorher schicken?
Sie können. Sinnvoll ist es bei den Blöcken 2 und 3, weil Zahlen und Fristen vorbereitet besser werden. Bei Block 1 verlieren Sie dadurch, was Sie eigentlich prüfen wollen: die spontane Antwort.

Brauchen wir für jeden Bewerber einen eigenen Ausdruck?
Für das Raster ja. Die Seiten 4, 6, 8, 10 und 12 sind so gesetzt, dass sie einzeln druckbar sind — ein Satz je Bewerber, ein Stift, fertig.

Steht am Ende drin, welcher Anbieter der richtige ist?
Nein. Die Unterlage nennt keinen Anbieter und keine Preisspanne. Sie liefert Fragen, Bewertungsraster und die Rechenregel, mit der Sie Angebote auf ein volles Jahr hochrechnen.

Christian Gottschling im dunkelblauen Sakko sitzt mit Unterlagen am Besprechungstisch und spricht mit seinem Gegenüber
Stellen Sie die dreißig Fragen jedem Bewerber im Auswahlgespräch — auch dieser Verwaltung.

Fazit

Ein Auswahlgespräch ohne Raster ist ein Gespräch über Sympathie; mit Raster ist es eine Entscheidung, die Sie vor der Gemeinschaft vertreten können. Was eine Verwaltung in Essen tatsächlich kostet und wie sich Angebote vergleichbar rechnen lassen, steht auf der Seite Kosten der Hausverwaltung, den Betrag für Ihre Gemeinschaft rechnen Sie selbst aus: Preis für Ihre Gemeinschaft ausrechnen.

Welche Aufgaben der Beirat im Auswahlverfahren hat, beschreiben die Rechte und Pflichten des Beirats. Laden Sie drei bis fünf Anbieter ein. Zwei davon werden absagen — das gehört zum Verfahren. Ein weiteres schriftliches Angebot für Ihre Gemeinschaft kommt ohne Termin binnen drei Minuten.

CTA im Wortlaut

Primär: Den Fragenkatalog jetzt herunterladen · Feld Ihre E-Mail-Adresse · freiwillig Wie viele Wohneinheiten hat Ihre Gemeinschaft? · Button Fragenkatalog kostenlos herunterladen · Unterzeile wie 0.4, ergänzt um Anbieterneutral — stellen Sie diese Fragen jedem Bewerber.
Sekundär: Auch uns prüfen? · Button Angebot anfordern · Sie bekommen dieselben Zahlen schriftlich, die Sie im Gespräch erfragen würden.
Tertiär: Textlink wie 0.6

Interne Links (Geldachse: 3)

AnkertextZielTyp
Kosten/kosten/Geldseite
Preis für Ihre Gemeinschaft ausrechnen/kostenrechner/Geldseite/Werkzeug
Verwaltungsbeirat/verwaltungsbeirat/Geldseite

Fotohinweis: Bewertungsbogen auf einem Sitzungstisch, drei Stifte, keine Gesichter. Kein Porträt. Ergänzt 21.09.: Nach der Grundvorgabe „auf jeder Seite ein Foto von Christian Gottschling“ steht vor dem Fazit ein Bildblock; das Unterlagen-Motiv bleibt Wunsch für ein späteres Fotoshooting.
Einwilligung: Text siehe 0.3, mit „den Fragenkatalog für das Auswahlgespräch“ im ersten Satz.

Formular

Hier steht das Formular aus Fluent Forms. Bis dahin: 0201 45 875 433, rund um die Uhr erreichbar.