WEG-Ratgeber: Antworten für Wohnungseigentümer und Beiräte

Ein Ordner auf dem Küchentisch, obenauf ein Schreiben der Verwaltung, daneben ein Zettel mit drei Stichworten. So sieht es meistens aus, wenn jemand diese Seite öffnet. Die Frage ist selten „Was ist eine Eigentümergemeinschaft?“ — sie lautet „Was mache ich jetzt mit dem, was hier liegt?“

Deshalb ist diese Übersicht nicht nach Themen sortiert, sondern nach Lagen. Sie müssen nicht wissen, wie Ihr Problem im Gesetz heißt. Sie müssen nur wissen, wo Sie gerade stehen.

Störer unter der Einleitung: Das 3-Minuten-Angebot

Was die Verwaltung Ihrer Gemeinschaft kostet, steht in zehn Sekunden auf dem Bildschirm — das schriftliche Angebot dazu binnen drei Minuten im Postfach. Nachlesen können Sie, wie das schriftliche Angebot entsteht.

Woran Sie erkennen, welcher Text Ihrer ist

Drei Fragen genügen, um sich einzuordnen. Beantworten Sie sie in dieser Reihenfolge, dann landen Sie fast immer beim richtigen Abschnitt.

Erstens: Geht es um die Verwaltung oder um die Sache? Wenn Ihr Ärger einen Namen hat und dieser Name auf dem Briefkopf steht, gehören Sie in die ersten beiden Gruppen. Wenn die Verwaltung tut, was sie soll, und trotzdem etwas ungeklärt ist — Kosten, Beschluss, Dach, Nachbar —, gehören Sie weiter unten hin.

Zweitens: Läuft eine Frist? Eine Einladung zur Versammlung, ein Protokoll, ein Beschluss, eine Abrechnung mit Nachzahlung: Das sind Papiere, an denen Fristen hängen, und einige davon sind kurz. Wenn eines davon vor Ihnen liegt, gehen Sie sofort in die Gruppe Versammlung und Beschluss. Alles andere kann warten, eine versäumte Anfechtungsfrist nicht.

Drittens: Entscheiden Sie allein oder im Gremium? Ein Einzeleigentümer, der seine Abrechnung prüft, braucht andere Sätze als ein Beirat, der eine Mehrheit organisieren muss. Beides steht hier — aber in verschiedenen Texten, und Sie sparen Zeit, wenn Sie den passenden nehmen.

Was Sie nicht tun müssen: alles lesen. Jede dieser Seiten ist so gebaut, dass sie für sich allein funktioniert. Wer den Wechsel vorbereitet, braucht die Sanierungstexte nicht, und umgekehrt.

Sie wollen die Verwaltung loswerden

Das ist der häufigste Einstieg, und er kommt fast nie aus einem einzelnen Vorfall. Meistens hat sich über zwei, drei Jahre etwas aufgestaut, und dann gibt eine Kleinigkeit den Ausschlag. Hier steht, in welcher Reihenfolge die Schritte kommen, welche Mehrheit Sie brauchen und was der alte Verwalter danach noch schuldet. Wie Sie die Verwaltung ablösen, zeigt ein Überblick über den ganzen Ablauf; die Texte hier vertiefen einzelne Schritte daraus. Und wenn Sie vorab wissen wollen, was eine neue Verwaltung Ihre Gemeinschaft kosten würde: Jetzt Ihren Preis berechnen.

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Verwalter abberufen/ratgeber/verwalter-abberufen/Mehrheit, Beschlusstext, Reihenfolge1
Vertrag mit dem Verwalter beenden/ratgeber/hausverwaltung-kuendigen/Vertrag beenden, Fristen, Musterschreiben1
Zertifizierter Verwalter/ratgeber/zertifizierter-verwalter/was die Prüfung nach § 26a WEG bedeutet1
Objektübergabe beim Verwalterwechsel/ratgeber/objektuebergabe-verwalterwechsel/Unterlagen, Konten, Schlüssel, Verträge2
Jahresabrechnung im Wechseljahr/ratgeber/verwalterwechsel-jahresabrechnung/wer für das laufende Jahr abrechnet2
Verwalterbestellung/ratgeber/verwalterbestellung/Beschluss, Laufzeit, Vertragsschluss2
Keinen Verwalter gefunden/ratgeber/keinen-verwalter-gefunden/wenn niemand die Gemeinschaft nehmen will2
WEG-Reform/ratgeber/weg-reform/was sich für Gemeinschaften geändert hat2
Notverwalter/ratgeber/notverwalter/gerichtliche Bestellung, wenn nichts mehr geht3
Die ersten 90 Tage mit neuer Verwaltung/ratgeber/erste-90-tage-neue-verwaltung/woran Sie früh erkennen, ob es trägt3

Die Verwaltung ist noch da — und macht nicht, was sie soll

Hierher gehören Sie, wenn Sie noch nicht wechseln wollen, aber nicht mehr weiterkommen. Kein Rückruf, keine Abrechnung, keine Umsetzung eines Beschlusses. Diese Texte sagen Ihnen jeweils, was die Verwaltung schuldet, wie Sie das schriftlich festhalten und welcher Schritt danach kommt. Sie sind bewusst so geschrieben, dass Sie daraus eine Fristsetzung bauen können, ohne einen Anwalt einzuschalten — und dass Sie erkennen, wann es dafür zu spät ist.

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Probleme mit der Hausverwaltung (Pillar)/ratgeber/probleme-mit-der-hausverwaltung/Einstieg und Wegweiser für alle Fälle darunter1
Schweigen der Verwaltung/ratgeber/hausverwaltung-reagiert-nicht/Schweigen auf Schreiben und Anrufe2
Hausverwaltung untätig/ratgeber/hausverwaltung-untaetig/zugesagt und nicht getan2
Pflichtverletzungen der Verwaltung/ratgeber/verwalter-pflichtverletzung/wo die Grenze zur Haftung verläuft2
Keine Jahresabrechnung/ratgeber/keine-jahresabrechnung/wenn die Abrechnung ausbleibt2
Keine Eigentümerversammlung/ratgeber/keine-eigentuemerversammlung/wenn nicht eingeladen wird2
Unterlagen werden nicht herausgegeben/ratgeber/verwalter-unterlagen-herausgabe/Herausgabeanspruch durchsetzen2
Beschluss wird nicht umgesetzt/ratgeber/beschluss-nicht-umgesetzt/Durchführungspflicht nach § 27 WEG2
Entlastung verweigern/ratgeber/verwalter-entlastung/was die Entlastung wirklich bewirkt3
Rechte und Pflichten der Hausverwaltung/ratgeber/rechte-und-pflichten-der-hausverwaltung/was sie darf und was nicht3
Verdacht auf Veruntreuung/ratgeber/verwalter-veruntreuung/wenn Geld der Gemeinschaft fehlt4
Christian Gottschling im blauen Sakko spricht auf einer Bühne mit blauen Scheinwerfern und erklärt mit offenen Händen
Christian Gottschling erklärt, worauf es bei Verwaltung, Abrechnung und Versammlung ankommt — die Anleitungen hier folgen derselben Reihenfolge.

Es geht ums Geld: Abrechnung, Hausgeld, Rücklage

Der zweite große Einstieg. Meistens beginnt er mit einer Nachzahlung, die niemand erwartet hat, oder mit einer Hausgelderhöhung, die niemand erklärt. Diese Texte zeigen Ihnen, wie eine Abrechnung gelesen wird, welche Posten überhaupt auf Sie umgelegt werden dürfen und wo die häufigen Fehler stecken. Wenn Sie den Verdacht haben, dass nicht die Abrechnung falsch ist, sondern der Preis der Verwaltung, führt der kürzere Weg über die Frage, was die Verwaltung kostet, und über den Kostenrechner.

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Jahresabrechnung WEG (Pillar)/ratgeber/jahresabrechnung-weg/Aufbau, Beschluss, häufige Fehler2
Abrechnung Schritt für Schritt kontrollieren/ratgeber/jahresabrechnung-pruefen/Prüfung Schritt für Schritt2
Belegprüfung/ratgeber/belegpruefung/Einsicht in die Originalbelege2
Heizkostenabrechnung WEG/ratgeber/heizkostenabrechnung-weg/Verbrauch, Grundkosten, Kürzungsrecht1
Erhaltungsrücklage WEG (Pillar)/ratgeber/erhaltungsruecklage-weg/Zweck, Höhe, Verwendung2
Grundsteuer Eigentumswohnung/ratgeber/grundsteuer-eigentumswohnung/Bescheid, Einspruch, Umlage2
Vermietete Eigentumswohnung/ratgeber/vermietete-eigentumswohnung/Pflichten gegenüber Mieter und Gemeinschaft2
Hausgeld (Pillar)/ratgeber/hausgeld/woraus es besteht, warum es steigt3
Hausgelderhöhung/ratgeber/hausgeld-erhoehung/wann sie zulässig ist3
Umlagefähiges Hausgeld/ratgeber/hausgeld-umlagefaehig/was auf Mieter umgelegt werden darf3
Hausgeldrückstände/ratgeber/hausgeldrueckstaende/wenn ein Eigentümer nicht zahlt3
Sonderumlage/ratgeber/sonderumlage/Beschluss, Höhe, Fälligkeit3
Wirtschaftsplan/ratgeber/wirtschaftsplan/Planung und Fortgeltung3
Umlageschlüssel/ratgeber/umlageschluessel/Verteilung ändern3
Jahresabrechnung und Steuererklärung/ratgeber/jahresabrechnung-steuererklaerung/Bescheinigung nach § 35a EStG3
Steuern bei der Eigentumswohnung/ratgeber/steuern-eigentumswohnung/Werbungskosten, Abschreibung3
Nebenkostenabrechnung für Mieter/ratgeber/nebenkostenabrechnung-eigentumswohnung/aus der WEG-Abrechnung erstellen3

Die Versammlung steht an oder ist vorbei

Hier hängen die kurzen Fristen. Die Einladung muss eine bestimmte Form haben, das Protokoll bestimmte Angaben, und ein Beschluss, den Sie angreifen wollen, lässt Ihnen wenig Zeit. Wenn eines dieser Papiere heute vor Ihnen liegt, lesen Sie zuerst hier weiter und danach alles andere.

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Eigentümerversammlung WEG (Pillar)/ratgeber/eigentuemerversammlung-weg/Ablauf, Rechte, Mehrheiten2
Versammlung einberufen/ratgeber/eigentuemerversammlung-einberufen/Einberufungsverlangen und Ersatzeinberufung2
Versammlung vorbereiten/ratgeber/eigentuemerversammlung-vorbereiten/Vorbereitung im Beirat2
Online-Eigentümerversammlung/ratgeber/online-eigentuemerversammlung/hybride und reine Onlineformate2
Beschluss anfechten/ratgeber/beschluss-anfechten/Klagefrist und Begründungsfrist2
Beschlusssammlung/ratgeber/beschlusssammlung/einsehen und kontrollieren2
Außerordentliche Versammlung/ratgeber/ausserordentliche-eigentuemerversammlung/wann sie verlangt werden kann3
Protokoll der Versammlung/ratgeber/protokoll-eigentuemerversammlung/Inhalt, Unterschriften, Korrektur3
Umlaufbeschluss/ratgeber/umlaufbeschluss/Beschluss ohne Versammlung3
Stimmrecht in der WEG/ratgeber/stimmrecht-weg/Kopf-, Wert- und Objektprinzip3
Beschlussantrag formulieren/ratgeber/beschlussantrag-formulieren/Antragstexte, die halten4

Es soll gebaut, saniert oder repariert werden

Diese Gruppe trifft Gemeinschaften, bei denen ein größerer Posten ansteht: Dach, Heizung, Fassade, Aufzug, Wallbox. Die Fragen sind fast immer dieselben — welche Mehrheit, wer zahlt, was ist Erhaltung und was Veränderung. Wenn Ihre Gemeinschaft ein Vorhaben dieser Größe vor sich hat, lohnt zusätzlich der Blick auf die Begleitung von Sanierungsvorhaben, weil die Bauentscheidung und die Verwaltungsfrage in diesem Fall zusammenhängen.

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Bauliche Veränderung WEG (Pillar)/ratgeber/bauliche-veraenderung-weg/Abgrenzung, Mehrheit, Kostentragung2
Verkehrssicherungspflicht/ratgeber/verkehrssicherungspflicht-weg/Prüfpflichten und Haftung2
Wasserschaden in der Eigentumswohnung/ratgeber/wasserschaden-eigentumswohnung/wer zahlt, wer meldet2
Energetische Sanierung/ratgeber/energetische-sanierung-weg/Beschluss und Finanzierung3
Heizungstausch/ratgeber/heizungstausch-weg/Pflichten, Fristen, Förderung3
Wallbox in der WEG/ratgeber/wallbox-weg/Anspruch und Umsetzung3
Fenster: wer zahlt/ratgeber/fenster-weg-wer-zahlt/der häufigste Streitfall3
Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum/ratgeber/sondereigentum-gemeinschaftseigentum/die Grenze, an der alles hängt3
Gebäudeversicherung der WEG/ratgeber/gebaeudeversicherung-weg/Umfang, Selbstbeteiligung, Elementarschäden3
Balkonkraftwerk/ratgeber/balkonkraftwerk-weg/Zustimmung und Grenzen4
Glasfaser in der WEG/ratgeber/glasfaser-weg/Beschluss und Verträge4
Schaden melden/ratgeber/schaden-melden-weg/Meldeweg und Fristen4

Zusammenleben, Kauf, Sonderfälle

Manche Fragen betreffen nicht die Gemeinschaft als Ganzes, sondern Sie persönlich: Lärm im Haus, ein Kauf, eine geerbte Wohnung, eine Aufteilung. Diese Texte stehen hier, weil sie sonst zwischen den großen Clustern verloren gingen — obwohl sie für den Einzelnen oft die dringendsten sind.

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Störung durch Nachbarn/ratgeber/stoerung-durch-nachbarn-weg/Lärm, Nutzung, Unterlassung2
Braucht eine WEG einen Verwalter?/ratgeber/braucht-eine-weg-einen-verwalter/Pflicht, Alternativen, Grenzen2
Leistungsverzeichnis Hausverwaltung/ratgeber/leistungsverzeichnis-hausverwaltung/Grundlage jeder Ausschreibung2
Hausordnung/ratgeber/hausordnung-weg/beschließen und durchsetzen3
WEG-Unterlagen vor dem Kauf prüfen/ratgeber/weg-unterlagen-pruefen/worauf Käufer achten3
Verwalterzustimmung beim Verkauf/ratgeber/verwalterzustimmung-verkauf/Veräußerungsbeschränkung3
Mehrfamilienhaus aufteilen/ratgeber/mehrfamilienhaus-aufteilen/Begründung von Wohnungseigentum4

Sie sitzen im Beirat

Der Verwaltungsbeirat ist die Rolle, in der die meisten Leser dieser Seite handeln müssen, ohne dafür ausgebildet zu sein. Deshalb gibt es dafür eine eigene Zielgruppenseite zur Beiratsarbeit in der WEG: Aufgaben, Rechte und Grenzen. Die drei Texte hier beantworten die Fragen, die im Gremium regelmäßig zum Streit führen.

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Haftung des Beirats/ratgeber/beirat-haftung/wofür Sie persönlich einstehen2
Vergütung des Beirats/ratgeber/beirat-verguetung/zulässig, üblich, beschlossen3
Gemeinschaft ohne Beirat/ratgeber/weg-ohne-beirat/wenn sich niemand findet3

Drei Abkürzungen, wenn Sie nicht lesen, sondern nachschlagen wollen

Nicht jede Frage braucht eine Anleitung. Manchmal fehlt nur ein Wort, manchmal steht eine Entscheidung an, manchmal brauchen Sie etwas zum Ausdrucken. Dafür gibt es drei eigene Sammlungen.

Ein Begriff aus einem Schreiben ist unklar. Dann gehen Sie ins WEG-Lexikon. Dort steht jeder Begriff einzeln, in zwei Sätzen erklärt und mit einem Beispiel aus einer Essener Anlage. Das ist der schnellste Weg, wenn Sie ein Dokument vor sich haben und nur an einer Stelle hängen.

Zwei Wege stehen zur Wahl und Sie müssen sich entscheiden. Dann helfen Ihnen die Entscheidungshilfen für Beiräte. Dort geht es um Abwägungen: groß oder klein, selbst verwalten oder beauftragen, wechseln oder ansprechen — jeweils mit einem Rechner, einer Matrix oder einem Selbsttest, dessen Ergebnis Sie im Gremium vorzeigen können.

Sie brauchen ein Papier, das Sie in der Sitzung herumreichen können. Dann gehen Sie zu den Unterlagen zum Ausdrucken. Musterschreiben, Prüflisten, Fristenkalender — alles als PDF, alles zum Ausdrucken, eine E-Mail-Adresse genügt.

Wie diese Anleitungen aufgebaut sind

Jeder Text folgt derselben Bauform, damit Sie sich nicht jedes Mal neu zurechtfinden müssen. Am Anfang steht die kurze Antwort, danach die Begründung. Fristen stehen in einem eigenen Kasten und nicht irgendwo im Fließtext, weil eine übersehene Frist teurer ist als ein übersehener Absatz. Wo es einen Beschluss braucht, steht ein Formulierungsvorschlag dabei, den Sie übernehmen können.

Rechtliche Angaben sind als Einordnung geschrieben, nicht als Rechtsberatung. Was in Ihrem Fall gilt, hängt von der Teilungserklärung, der Gemeinschaftsordnung und dem Verwaltervertrag Ihrer Gemeinschaft ab — drei Dokumenten, die kein Ratgeber kennt. Wo eine Frage anwaltlich geklärt gehört, steht das ausdrücklich im Text und nicht im Kleingedruckten.

Und eine Einschränkung, die selten jemand ausspricht: Ein Ratgeber ersetzt keine Verwaltung. Er hilft Ihnen, die richtige Frage zu stellen und den nächsten Schritt zu gehen. Wenn Ihre Gemeinschaft dauerhaft Aufgaben selbst erledigt, für die sie eine Verwaltung bezahlt, ist das kein Wissensproblem mehr.

Wenn Lesen nicht mehr weiterhilft

Es gibt einen Punkt, an dem eine weitere Anleitung nichts mehr ändert. Er ist meistens erreicht, wenn Sie schon zweimal schriftlich eine Frist gesetzt haben und nichts passiert ist. Dann brauchen Sie keine Erklärung mehr, sondern eine Zahl und einen Termin.

Für die Zahl gibt es zwei Wege. Der Kostenrechner sagt Ihnen in einer Minute, was die Verwaltung Ihrer Gemeinschaft bei dieser Größe kostet; Sie geben die Zahl der Einheiten und der Stellplätze ein, mehr nicht. Wie sich dieser Betrag zusammensetzt, was im Honorar enthalten ist und was extra berechnet wird, erklärt die Übersicht zu den Kosten der Hausverwaltung.

Wer es schriftlich braucht — und ein Beirat braucht es schriftlich, sonst kann er in der Versammlung nichts vorlegen —, fordert das Angebot für die Gemeinschaft an: Es kommt binnen drei Minuten als PDF ins Postfach, mit Rechenweg, Leistungsumfang und Angaben dazu, was nicht enthalten ist. Der Vertragsentwurf folgt zeitnah.

Wer die Verwaltung wechseln will, findet den Ablauf auf einer eigenen Seite in der richtigen Reihenfolge — mit Fristen, Mehrheiten und fertigen Beschlusstexten. Das verpflichtet zu nichts. Entschieden wird in der Versammlung, nicht von Ihnen allein.

Häufige Fragen zur Benutzung dieses Ratgebers

Welchen Text soll ich lesen, wenn mehrere Themen gleichzeitig zutreffen?

Den mit der kürzesten Frist. Papiere mit Fristen schlagen alles andere: eine Einladung zur Versammlung, ein Protokoll mit einem Beschluss, den Sie angreifen wollen, eine Abrechnung mit Nachzahlung.

Alles Übrige verliert nichts, wenn Sie es eine Woche später lesen. Eine versäumte Frist holen Sie dagegen nicht zurück. Wenn Sie unsicher sind, ob an Ihrem Papier eine Frist hängt, fangen Sie bei der Gruppe Versammlung und Beschluss an.

Ersetzen diese Anleitungen den Rat eines Anwalts?

Nein, und das ist keine Floskel. Die Texte ordnen die Rechtslage ein und nennen die maßgeblichen Vorschriften; was in Ihrem Fall gilt, steht in Ihrer Teilungserklärung, Ihrer Gemeinschaftsordnung und Ihrem Verwaltervertrag.

Bei drei Themen ist der Anwalt der Regelfall und nicht die Ausnahme: bei der Anfechtung eines Beschlusses, beim Verdacht auf fehlendes Geld der Gemeinschaft und bei einer Kündigung aus wichtigem Grund. An diesen Stellen steht der Hinweis auch im jeweiligen Text.

Dürfen wir einzelne Seiten ausdrucken und in der Eigentümerversammlung verteilen?

Ja, für die Arbeit in Ihrer Gemeinschaft. Die Checklisten und Musterschreiben aus dem Bereich Unterlagen zum Ausdrucken sind sogar ausdrücklich dafür gemacht: große Schrift, Ankreuzfelder für Kugelschreiber, Einzelseiten getrennt druckbar.

Sinnvoll ist meistens nicht der ganze Text, sondern die Fristen-Box und der Beschlussvorschlag daraus. Ein Gremium liest keine zwölf Seiten in einer Sitzung — aber eine Seite mit Daten und einem Antragstext liest es.

Fazit: So finden Sie in zwei Minuten den richtigen Text

  • Fangen Sie bei der Lage an, nicht beim Thema. Verwaltung oder Sache, Frist oder keine Frist, allein oder im Gremium — drei Fragen, danach steht der Abschnitt fest.
  • Fristen zuerst. Liegt eine Einladung, ein Protokoll oder ein Beschluss vor Ihnen, gehen Sie in die Gruppe Versammlung und Beschluss, bevor Sie irgendetwas anderes lesen.
  • Für ein einzelnes Wort brauchen Sie keinen Ratgeber. Das WEG-Lexikon erklärt Begriffe einzeln, in zwei Sätzen.
  • Für eine Entscheidung im Gremium brauchen Sie ein Ergebnis zum Vorzeigen. Das liefern die Selbsttests und Vergleichsrechner.
  • Wenn Sie zweimal vergeblich eine Frist gesetzt haben, ist das Lesen vorbei. Dann helfen eine Zahl und ein Ablauf: Kostenrechner, Angebot in drei Minuten und der Ablauf des Wechsels.

Und wenn Sie an einer Stelle festhängen, die hier nicht steht: Bei der GOTTSCHLING Immobilien GmbH in Essen ist die Leitung rund um die Uhr besetzt, an sieben Tagen in der Woche. Am Telefon nimmt ein KI-Assistent ab; ein Mensch geht dort nicht mehr ans Telefon. Der Assistent nimmt Ihr Anliegen auf und gibt Auskunft zum Stand laufender Vorgänge. Wer eine Person sprechen möchte, bekommt einen Rückruf. Zugesagt ist eine Reaktion innerhalb weniger Stunden — Ihr Anliegen ist dann erfasst, eingeordnet und zugewiesen, und Sie wissen, wer sich kümmert. Nicht zugesagt ist, dass die Sache in dieser Zeit erledigt ist. Wie das im Alltag läuft, steht auf Erreichbarkeit rund um die Uhr.

Ihr nächster Schritt

Preis ausrechnen

Wohnungen und Stellplätze eintragen, der Monatsbetrag steht sofort da — mit Rechenweg.

Zum Kostenrechner

Angebot in drei Minuten

Fünf Angaben, dann liegt das schriftliche Angebot als PDF in Ihrem Postfach — zur Vorlage in der Versammlung.

Angebot anfordern

Anrufen

Rund um die Uhr, Montag bis Sonntag. Am Telefon nimmt ein KI-Assistent ab; wer einen Menschen sprechen möchte, bekommt einen Rückruf.

0201 45 875 433

Christian GottschlingGeschäftsführer · steht mit seinem Namen für jede Verwaltung